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Wer bin ich eigentlich?
Eine kleine Biographie von mir.
Geboren bin ich am 03.07.1962, ein fantasievolles
Krebslein also…
In der Schule waren Geschichte und Geographie meine
Lieblingsfächer, da gab es immer viele Bilder und noch mehr zum träumen
dazu. Nach meiner Schulzeit habe ich wirklich viel gemacht. Die
Fotografie gehörte aber von Beginn an zu meinen Interessen, dabei
interessierte mich das Foto als Endresultat jedoch viel mehr als die
Theorie dahinter, heute weis ich jedoch, dass man auch ein wenig Theorie
beherrschen muss um gelungene Fotos zu machen.
1980, also als 18 Jähriger besaß ich meine erste SLR Kamera,
eine Nikormat mit einem Nikon 50mm und einem Tokina Zoom dazu. Der Marke blieb
ich damals aber nicht treu. Der Grund war einfach. Alle
Amateur und Profifotografen sagten mir, dass ausschließlich Nikon gut
sei, somit war für mich klar, dass ich eine andere Marke
suchen musste, denn zu haben was alle anderen haben war mir schlicht zu
simpel und zu langweilig. Dieser Grund mag sicherlich verwirren und auch
ich lächle heute darüber, dennoch sagt es einiges über meinen Charakter
aus. Nur nicht mit der Masse im Gleichschritt laufen, dieses Szenario
wäre mir auch heute noch ein Grauen. Es wurde damals übrigens Canon,
einer Marke der ich heute noch treu geblieben bin und heute mit Nikon zu
den führenden Herstellern gehört.
Die Fotografie blieb während vielen Jahren ein Hobby
von mir, hatte allerdings einige Unterbrüche, besonders in meiner
Kariere als Rennfahrer. Nach meiner Berufsausbildung begab ich mich
zuerst in die Elektronikbranche, danach bis 1992 in die Computerbranche
in der ich Berufs-Begleitende zusätzliche Ausbildungen als
Marketingplaner und Verkaufsleiter machte. Zuerst arbeitete ich als
Bereichsverkaufsleiter, dann Verkaufsleiter, Geschäftsführer und
letztlich 1994 als Firmengründer meiner eigenen Firma. Als ich 1994 selbständig wurde,
funkelte mein Interesse an der Fotografie wieder neu auf. Ich machte damals mein Hobby zu
meinem Beruf und gründete einen Tauchshop. Für Taucher ist die
Fotografie geradezu prädestiniert und schon bald besaß ich eine sehr
professionelle Ausrüstung dafür. Die Fotos welche ich mit dieser
Ausrüstung gemacht habe, prägen noch heute mein Schaffen in der
Unterwasserfotografie, hier ruhen Tausende von Dia-Bildern in meinen
Archiven und eine Digitalisierung ist schon längst überfällig.
Vor der Jahrtausendwende begann ich Fremd zu gehen
und verfiel eher der Unterwasser Videografie, die aufwändige Bearbeitung
und damaligen schlechten Programme brachten mich aber bald wieder davon
ab. Die letzten Jahre prägten mein Dasein mit sehr viel Arbeit und nur
ganz selten und ganz wenigen Ferien, demnach ist natürlich auch die
Unterwasserfotografie viel zu kurz gekommen obwohl die Ausrüstung dafür
vorhanden gewesen wäre.
Erst 2007 begann ich mich dann erneut wirklich ernsthaft
für die Oberflächen Fotografie zu interessieren und wie das bei mir so
ist, entweder 100% oder gar nichts. Da ich mein Handwerk
unter Wasser sehr gut beherrsche und sogar UW Fotografie Lehrer bin, kamen dann
an der Oberfläche auch recht schnell gute Fotos zustande, auch UW macht
man keine Schnappschüsse sondern stellt sich das Bild geistig vor und
nimmt dann die entsprechenden Einstellungen vor bevor man abdrückt. Da
ich noch aus der analogen zeit komme, war ich es gewohnt sehr gut zu
überlegen bevor ich abdrückte, etwas was heute leider ein wenig verloren
ging. Ab 2008 hatte ich dann bereits Aufträge von Veranstaltern diverser
Events und Veranstaltungen sowie auch ein paar Privataufträge erhalten.
Für diese Bilder besitze ich keine Fotorechte, deshalb findet man auch
nie etwas davon in dieser HP oder einer Setcard.
Nachdem ich ein Modeshooting gemacht hatte,
entflammte in mir eine neue Leidenschaft. Spätestens als mir meine Frau
ein Portrait von Ihr zu meinem Geburtstag geschenkt hat, wusste ich:
Dass will ich auch machen. Natürlich stellte mich das vor ganz neue
Hürden und ganz besonders enorme Geldsummen welche für die entsprechende
Ausrüstung und mein Fotostudio welches ich im Winter 2009 auf die Beine
stellte aufbringen musste.
Zuerst machte ich mich kundig auf was es wirklich
ankommt und was nur Geschwätz ist. Schnell merkte ich, dass es ohne
Visagistin eigentlich lediglich ein Fotogebastel und somit eher
unprofessionell ist, deshalb machte ich auch kein Shooting ohne eine
Visagistin.
Im November 2009 besuchte ich einen Tageskurs für
Make-up, dieses Thema faszinierte mich so sehr, dass ich dies auch
selber verstehen und wenn nötig auch können wollte
(mein unbändiger Unabhängigkeitstrieb kommt auch hier wieder zum tragen).
Im Februar 2010 habe ich nun mit meiner Visagisten-Ausbildung begonnen
welche im Herbst 2010 endet.
Natürlich möchte man immer mehr aus dem
Können herausholen und die eigenen Ansprüche steigen stetig an. Also
kommt natürlich auch der Fotobearbeitung eine ganz neue Rolle zu, kaum
zu glauben wie aufwendig das alles ist, doch genau das macht es ja auch
so spannend, es ist eine Korrelation von vielen Puzzelteilen welche zu
einem entsprechenden Ergebnis führen und je mehr man von allem selber
versteht je besser wird man. Es gibt Fotografen welche die Meinung
vertreten, dass man nur in einem Bereich gut sein kann, diese Haltung
teile ich in keiner Weise, es immer eine Frage des Interesses, des
Fleißes, des Talents und was man gewillt ist dafür zu tun. Ein Profi ist
nicht ein Profi weil er nur gute Portraits macht, sondern weil er alle
Bereiche der Fotografie beherrscht.
Mein Schaffen möchte ich nun hier auf
dieser Webpage zeigen, allerdings ohne Gewähr auf Aktualität und
besonders nicht auf Vollständigkeit, denn diese HP ist ein Provisorium
welches bald von einer neuen Domain abgelöst wird. Ich wünsche dennoch viel Spaß beim
lesen und betrachten und wenn
Ihr Fragen habt oder mehr über mich wissen wollt, so schreibt mir
einfach.
Liebe Grüsse
Thomas Huber
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Mit 4 Jahren

Als Taucher

Als Fotograf |